Die „Einführung in den praktischen Journalismus“ von Walther von La Roche ist seit mehr als 40 Jahren das Standardwerk für angehende Journalistinnen und Journalisten. Ich hatte die Ehre, seit 1999 mit ihm das Buch aktualisieren zu dürfen. Nach seinem Tod 2010 haben Gabriele Hooffacker und ich die Einführung in seinem Sinne für weitere Auflagen bearbeitet – und nun haben wir uns zusammen mit dem Verlag entschieden, Autorschaft und Titel zu ändern. Der Klassiker heißt jetzt ab der 20. Auflage „La Roches Einführung in den praktischen Journalismus“. So steht „Der La Roche“ in sehr aktueller Form weiterhin zur Verfügung und unser geliebter und geschätzter Kollege lebt in seinem Werk weiter.
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Buch Journalismusforschung in zweiter Auflage erschienen
Das Buch „Journalismusforschung. Stand und Perspektiven“, das ich zusammen mit Christoph Neuberger herausgegeben habe, ist nun in zweiter Auflage erschienen. Die Texte wurden nicht nur aktualisiert, sondern auch stark erweitert. Aus den 245 Seiten der ersten Auflage sind nun 430 Seiten geworden. Die Autorinnen und Autoren haben ihre Beiträge zum Teil neu schreiben oder zumindest ergänzen müssen, zum Teil haben wir neue Texte zu aktuellen Trends aufgenommen. Der Journalismus- und Medienwandel fordert die Wissenschaft heraus. „Auch die Journalismusforschung muss – wie andere Felder der Kommunikationswissenschaft – ihre Beobachtungs- und Deutungsinstrumente justieren“, schreiben wir in der Einleitung.
Der Verlag stellt das Inhaltsverzeichnis und ein paar Seiten aus der Einleitung zur Ansicht zur Verfügung. Hier die Beschreibung im Nomos-Buch-Shop und hier der Link für alle, die Zugang zur Nomos-e-library haben.
Interviews zur Journalistenausbildung und zu Fakenews
Interview mit der Zeitschrift „M-Menschen machen Medien“ (Verdi) zu „Journalistenausbildung in Deutschland vor hohen Ansprüchen“ und mit dem Donaukurier, Ingolstadt, zu „Faktencheck gegen Fakenews“.
Beitrag auf vocer.org: Wie die Journalistik den digitalen Journalismus unterstützen kann
Für das Medienmagazin vocer.org habe ich meine Antrittsvorlesung gekürzt und mit aktuellen Beispielen aus unserem Masterstudiengang „Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Management“ ergänzt. Der Entwurf eines neuen Leitbilds der Journalistik appelliert an die Forschung, dass sie verstärkt Transfers zu Redaktionen entwickelt, testet und evaluiert, um die Praxis des Journalismus nachhaltig zu verbessern. Hier geht es zur ausführlichen Version, die in der Zeitschrift Publizistik erschienen ist.
Antrittsvorlesung als Beitrag erschienen: ein reformiertes Leitbild und Programm der Journalistik
Meine überarbeitete Antrittsvorlesung bei der Eichstätter Journalistik im Juli 2012 ist nun „online first“ in der Zeitschrift „Publizistik“ erschienen. Es geht um den „Entwurf eines reformierten Leitbilds und Programms der Journalistik“. Ich werbe für mehr Kooperationen zwischen der Journalistik-Wissenschaft und der journalistischen Praxis – und kann zahlreiche Beispiele anführen. Ziele und Aufgaben der Journalistik werden nicht mehr nur in einer Theorie und Praxis integrierenden Ausbildung gesehen, sondern auch in einer integrierenden Forschung. Sie erkennt zwar die Systemunterschiede zwischen Wissenschaft und Praxis an, entwickelt, testet und evaluiert aber gerade deshalb Methoden des Transfers, um die Basis für evidenzbasierte strategische Entscheidungen in Redaktionen zu legen. Der Titel des Beitrags: „Transfer empirischer Evidenz“. Download kostenlos in vielen Hochschul-Campus-Netzwerken. Wenn’s nicht geht: Bitte mir eine Mail schreiben.
Neues Buch zur Journalismusforschung
„Journalismusforschung. Stand und Perspektiven“: Christoph Neuberger und ich haben beim Verlag Nomos ein neues Buch herausgegeben, zu dem 15 Autorinnen und Autoren beigetragen haben. Der Sammelband ist der Auftakt für die neue Buchreihe „Aktuell. Studien zum Journalismus“, die von Andrea Czepek (Wilhelmshaven), Ralf Hohlfeld (Passau), Frank Lobigs (Dortmund), Wiebke Loosen (Hamburg), Klaus Meier (Eichstätt) und Christoph Neuberger (München) herausgegeben wird. Demnächst werden einige interessante Dissertationen in den Buchreihe erscheinen.
Eichstätter Journalistik-Projekt beim Newspaper Award ausgezeichnet
Das crossmediale Ausbildungsprojekt „Einsteins“ ist beim 14. European Newspaper Award ausgezeichnet worden. Das Magazin „Einsteins“, das Studierende des Bachelor-Studiengangs Journalistik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im vierten Semester produzieren, erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „European Student Award“ – als einziger Journalistik-Studiengang in Deutschland.
Interview zum Wandel im Journalismus
Der Donaukurier hat ein Interview mit mir zum Wandel im Journalismus geführt, das heute erschienen ist: „Journalisten müssen Orientierung geben“. Hintergrund und Anlass war meine Antrittsvorlesung im Juli.
Antrittsvorlesung: Der Wandel des Journalismus und seiner Wissenschaft. Zum neuen Programm der Journalistik
Es ist gute Tradition der Universitäten, dass neue Professoren eine öffentliche Antrittsvorlesung halten. Bei mir ist es nun so weit: Ich lade herzlich ein zum Vortrag „Der Wandel des Journalismus und seiner Wissenschaft. Zum neuen Programm der Journalistik“ am 20. Juli 2012 um 17 Uhr in die Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Ich darf diesen Vortrag im Rahmen eines viel größeren Programms halten: Der Verein „Absolventen der Eichstätter Journalistik (AEJ)“ feiert 15jähriges Bestehen.
Nachtrag am 23. Juli: Fotos und Feedback auf Facebook.
Interview zur crossmedialen Journalistenausbildung
Das „Medium Magazin“ hat ein Interview mit mir im Themenspecial „Ausbildung für Onliner“ (Märzausgabe oder hier online) veröffentlicht. Es geht um die crossmediale Ausbildung – zum Beispiel um unser neues crossmediales Labor an der Uni Eichstätt – aber auch grundsätzlich um die Anforderungen an zeitgemäße Journalistenausbildung.