Constructive Journalism: article on the reaction of the audience published

ConstructiveThe international scientific journal “Journalism Practice” has published my article “How Does the Audience Respond to Constructive Journalism?” with a couple of other articles in a special issue on constructive forms in journalism. You can find my original article here; if you are interested, but do not have access, please send me a note.

Taking a holistic definition of constructive journalism as a basis, two experiments examined the audience responses to German-language news and features presented to readers and radio listeners in both constructive and non-constructive versions. The results are multifaceted. On the micro-level, constructive forms can counteract a negative view of the world because the audience recognises a solution-orientation and underlying spirit of hope. The increased willingness to share constructive stories indicates, on the macro-level, that constructive reporting can raise the perception of possible solutions and role models and hence encourage engagement and emulation. But the hopeful prospects should not be used to simply garnish a difficult problem at any price and maintaining a distance from positive examples is advisable—otherwise, the constructive story runs the risk of being perceived as a commercial or political influence.

Wie wirkt Konstruktiver Journalismus?

Bildschirmfoto 2018-01-31 um 16.56.22Der Konstruktive Journalismus ist seit gut zwei Jahren ein Trend nicht nur in Deutschland: Die Frage “What now? Und jetzt? Wie weiter?” treibt viele Redaktionen abseits der Nachrichtenroutine um. Die Welt ist nicht nur Konflikt, Katastrophe, Krieg – sondern auch Lösung, Fortschritt und Hoffnung. In einem Forschungsprojekt haben wir untersucht, wie das beim Publikum ankommt. Projektpartner war die Zeitschrift “Chrismon”.
Ich bin sehr froh, dass die neue Zeitschrift “Journalistik” in der ersten Ausgabe meinen Aufsatz dazu veröffentlicht hat. Der Beitrag gibt im ersten Teil auch einen Überblick zum Trend “Konstruktiver Journalismus” mit Beispielen vom NDR, der Sächsischen Zeitung und perspective-daily.de.

http://journalistik.online/2018/01/12/wie-wirkt-konstruktiver-journalismus/
und als pdf: http://journalistik.online/2018/01/12/wie-wirkt-konstruktiver-journalismus/?pdf=694

Interview zu “Offenheit und Dialog” mit den Nürnberger Nachrichten

Michael Husarek, einer der beiden Chefredakteure der Nürnberger Nachrichten, führte ein Interview mit mir zum Thema Transparenz im Journalismus und Dialog mit dem Publikum. Interessant sind die Regeln der Nürnberger Nachrichten zu diesem Thema, die unten auf dieser Seite gelistet sind.

ARD-alpha berichtet über Ars legendi-Preis

25311074_1609022682474286_9000757383036689582_o“Wie geht gute Lehre?”, fragte das Campus-Magazin von ARD-alpha. Die Sendung porträtierte drei Hochschulprofessoren, die für ihre außerordentlichen Leistungen in der Lehre ausgezeichnet wurden. Es ist mir eine Ehre, aufgrund des Ars legendi-Preises zusammen mit einem wunderbaren Organisten und einer fabelhaften Professorin für Anatomie porträtiert zu werden, die beide von der Unicum Stiftung zu “Professoren des Jahres” gewählt wurden. Hier geht’s zum Beitrag: https://www.br.de/mediathek/video/praemierte-professoren-wie-geht-gute-lehre-av:5a3193b3658344001cc6895f?t=1s

Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre 2017

Ars-Legende-Preis 2017Der Stifterverband für die Wissenschaft und die Hochschulrektorenkonferenz haben mir am Dienstag an der Goethe-Universität Frankfurt den Ars legendi-Preis 2017 für exzellente Hochschullehre überreicht. Diese bundesweite Auszeichnung wird fachübergreifend seit 2006 vergeben. Das Jahresthema lautete dieses Mal: Praxisbezüge und Praktika im Studium. Die Jury sah mich als “Taktgeber und Motor bei der Verzahnung von kommunikationswissenschaftlicher Theorie und Journalismusforschung mit praktischer Ausbildung”. Studierende hielten bei der Preisverleihung eine Laudatio. Das Foto (von Uwe Dettmar) zeigt die Studenten Lukas von Eyb und Lukas Müller, Bettina Jorzig vom Stifterverband und die Studentin Bernadette Uth. Hier meine Dankesworte bei der Preisverleihung:

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Tagung und Kamingespräch: Journalismus auf Augenhöhe

Um „Journalismus auf Augenhöhe“, die Glaubwürdigkeit der Medien, journalistische Haltung und Transparenz geht bei einer Tagung der Schader-Stiftung in Darmstadt am 24./25.11., die von meiner Eichstätter Kollegin Friederike Herrmann und ihrem Team organisiert wird. Ich habe die Ehre ein abendfüllendes Kamingespräch mit Armin Wolf (ORF), einem der renommiertesten Journalisten Österreichs, führen zu dürfen. Herzliche Einladung an alle Interessierten zu diesem öffentlichen Diskussionsabend (24.11. 20 Uhr)!

Vortrag zu “Audience Engagement” auf der Konferenz “Future of Journalism” in Cardiff

Die Konferenz “Future of Journalism” an der Cardiff University hat sich alle zwei Jahre als der internationale Treffpunkt der Journalismusforscher bewährt. In diesem Jahr steht die Tagung vom 14. bis zum 15. September unter dem Titel “Journalism in a post-truth age?”. Zusammen mit Daniela Kraus und Edith Michaeler (fjum Wien) werde ich zum Thema “Audience Engagement in a Post-Truth Age. What it means and how to learn the activities connected with it” vortragen. Unser Beitrag wurde aus über 300 Einreichungen ausgewählt. Wir verstehen “Audience Engagement” ganzheitlich: hier eine Kurzform unseres Abstracts.

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Kooperationsprojekt mit dem „Spiegel“: Wie werden Multimedia Stories genutzt?

Foto-Spiegel-Konferenz Praesentation_TitelEin Lehrforschungsprojekt in Kooperation mit Spiegel online hat uns nach Hamburg in den legendären Konferenzraum K4 des Spiegel geführt. Dort präsentierte das zweite Semester des Masterstudiengangs “Journalistik mit Schwerpunkt Innovation und Management” vor Redakteuren des neuen Multimedia-Ressorts mit Ressortleiter Jens Radü (Zweiter von rechts) Ergebnisse zur Nutzung, Bewertung und Wirkung von Multimedia Stories bzw. Visual Stories, wie der Spiegel sie nennt. Die Studierenden hatten 153 Nutzer in mündlichen Intensivinterviews befragt.

Einige Ergebnisse: Sehr gute Visual Stories sind informativer, werden länger genutzt und es würde mehr dafür bezahlt – aber sie sorgen nicht unbedingt für mehr Wissen und Erinnerungsleistung beim Publikum als Stories, die den professionellen Qualitätskriterien weniger entsprechen. Die Ergebnisse werden wir zusammen mit Jens Radü veröffentlichen – Infos dazu folgen.

Studie veröffentlicht: Bewertung und Wirkung neuer politischer Video-Nachrichten-Formate

Bildschirmfoto 2017-07-20 um 08.40.40Die Vermittlung politischer Inhalte in Videoformaten wird für den Journalismus in der crossmedialen und digitalen Medienwelt zunehmend wichtiger – vor allem bei der Zielgruppe der jungen Erwachsenen. Wir haben untersucht, wie neue Formate von “Bento” oder “heute+” im Vergleich zur klassischen Tagesschau von Nutzern bewertet werden und wie sie wirken: 18- bis 29-Jährige schätzen „heute+“ und „Bento“ deutlich unterhaltsamer ein, was zwar auf Kosten der Informativität und Glaubwürdigkeit geht, aber das Verständnis der dargestellten Inhalte verbessert. Der Beitrag ist in der Zeitschrift “Communicatio Socialis” veröffentlicht und digital nur zugänglich, wenn man die Zeitschrift abonniert hat, was in vielen Bibliotheken über die Nomos-eLibrary organisiert ist.

Überblicksartikel zu “Transparenz” erschienen

Bildschirmfoto 2017-07-11 um 10.10.19Transparenz hat als Qualitätskriterium des Journalismus durch die Digitalisierung extrem an Quantität und Qualität zugelegt. Sie war früher ein Stiefkind des Journalismus – und wird heute nicht selten als wesentlicher Baustein eines guten Journalismus gesehen, auch wenn sie komplex und widersprüchlich zu beurteilen ist. Auf Basis früherer Analysen und Forschungsprojekte dazu habe ich für die Zeitschrift “Communicatio Socialis” einen aktuellen Überblicksartikel in der Serie “Grundbegriffe der Kommunikations- und Medienethik” geschrieben. Der Beitrag ist digital nur zugänglich, wenn man die Zeitschrift abonniert hat, was in vielen Bibliotheken über die Nomos-eLibrary organisiert ist.