Our new study to “Newsroom Convergence” is published online

The Journal “Journalism Practice” has published our study to “Media Convergence Revisited. Lessons learned on newsroom integration in Austria, Germany and Spain”. We had presented some results at the “Future of Journalism”-conference at Cardiff University in September 2013 – and after that large conference of journalism researchers our paper was selected for publication. Abstract is freeFor the full paper, please send me a mail.

eBook erschienen: „Die Redaktion als Institution der Medienethik“

essentialsDer Verlag Springer VS hat mich gebeten, einen Aufsatz aus dem Jahr 2008 zu aktualisieren, um ihn als eBook neu auflegen zu können: Nun ist der Beitrag in der Reihe „essentials“ erschienen. Das eBook ist in vielen Hochschulnetzwerken kostenlos zu laden (sonst kostet es 4,99 €).

In dem kleinen Buch „Die Redaktion als Institution der Medienethik“ geht es um die Verantwortung von Redaktionen und die zunehmende medienethische Relevanz der Institution Redaktion. In vielen Beispielen werden Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt (z.B. redaktionelle Kodizes, Fehlerkorrekturen, qualitätssichernde Strukturen, transparente Redaktionen z.B. mit Redaktionsblogs, Ombudsmann und Leserbeirat).

Interview: New newsrooms mean more teamwork

DW Akademie’s Steffen Leidel talked to me about what newsrooms look like today and what these changes mean for the journalism of the future: convergence, cross-media teamwork, skills and education of journalists. The Interview is also about our new follow up study on newsroom convergence in international comparison.

Beitrag und Vortrag zu Redaktionswandel und “newsroom convergence”

Seit Jahren werden Redaktionen umstrukturiert. Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Veränderungen sind jetzt radikaler als je zuvor. In integrierten Print-Online-Redaktionen löst eine themen- und publikumsorientierte Planung und Produktion die tägliche Zeitungsroutine ab.

Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) und José A. García Avilés (Universidad Miguel Hernández, Elche/Spanien) haben zusammen mit mir eine transnationale Studie zu neuen Entwicklungen der crossmedialen Redaktionsorganisation in den vergangenen zwölf Monaten wiederholt und aktualisiert. Die erste Studie hatte 2007/2008 erstmals Typen von crossmedialen Redaktionen modelliert und anhand von 32 Faktoren beschrieben. Die Studie war auf Konferenzen und Workshops vorgestellt und veröffentlicht worden.

Unsere neuesten Ergebnisse werden wir nächste Woche auf der Konferenz “Future of Journalism” an der Cardiff University vorstellen. Diese für die Journalismusforschung weltweit zentrale Konferenz findet alle zwei Jahre statt. Vor vier Jahren habe ich dort zum Thema Transparenz im Journalismus vorgetragen (das Paper dazu ist inzwischen öffentlich zugänglich).

Eine kurze Zusammenfassung unsere aktuellen Studie zu crossmedialen Redaktionen in Spanien, Österreich und Deutschland habe ich für den Journo-Blog des Standard geschrieben.

Vortrag zu Transparenz im Journalismus

Der 9. Frankfurter Tag des Online-Journalismus thematisiert morgen die Transparenz im Journalismus. Ich darf mit einem Vortrag beginnen und einen Überblick über Möglichkeiten, Chancen und Risiken geben. Wer nicht dabei sein kann: #ftoj13 auf Twitter sowie Liveblog und Video-Livestream auf der Konferenzseite www.ftoj.de. Schon seit mehr als fünf Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema (mit Forschungsprojekten, Vorträgen, Publikationen und Interviews) – und bin immer wieder erstaunt darüber, welche neuen Möglichkeiten genutzt werden. Ich kann in den 40 Minuten gar nicht alles auflisten, sondern muss auswählen, einsortieren, bewerten.

Nachtrag: Die Tagung ist auf der Website sehr gut dokumentiert. Alle Vorträge komplett als Video und alle Folien als pdf.

Nachtrag II (7.6.13): Die Zeitschrift “Zeit Wissen” gibt per Pressemitteilung bekannt, dass die Redaktion ab dem nächsten Heft offen legen will, wie und wo sie recherchiert hat. Sämtliche Quellen sollen genannt werden – entweder in einer Randspalte im Heft oder auf einer ergänzenden Seite auf Zeit online.

Neues Buch zur Journalismusforschung

Buch Journalismusforschung“Journalismusforschung. Stand und Perspektiven”:  Christoph Neuberger und ich haben beim Verlag Nomos ein neues Buch herausgegeben, zu dem 15 Autorinnen und Autoren beigetragen haben. Der Sammelband ist der Auftakt für die neue Buchreihe “Aktuell. Studien zum Journalismus”, die von Andrea Czepek (Wilhelmshaven), Ralf Hohlfeld (Passau), Frank Lobigs (Dortmund), Wiebke Loosen (Hamburg), Klaus Meier (Eichstätt) und Christoph Neuberger (München) herausgegeben wird. Demnächst werden einige interessante Dissertationen in den Buchreihe erscheinen.

Buchbeitrag erschienen: Journalismusforschung als interaktive Innovationsforschung

Im Februar und im November 2009 stellte ich auf wissenschaftlichen Fachtagungen das Thema bereits vor. Nun ist ein Beitrag dazu erschienen: Für das Buch “Methoden der Journalismusforschung” habe ich ein Kapitel “Journalismusforschung als interaktive Innovationsforschung” geschrieben. Es geht darum, wie der Wissenstransfer von kommunikationswissenschaftlicher Forschung zur redaktionellen Praxis besser umgesetzt und methodologisch durchdrungen werden kann. In Fallstudien habe ich Konzepte der Aktionsforschung getestet und versucht, für die Journalismusforschung fruchtbar zu machen. Mehr dazu in meinen Blogeinträgen zu den Vorträgen in Berlin und Winterthur.

Neu: Internationaler Studiengang zum Innovationsmanagement in Medien

Bislang arbeiten Innovations- und Entwicklungsredaktionen häufig recht isoliert vor sich hin. Ein neuer Weiterbildungsstudiengang will internationale Netzwerke fördern: Im Master IMIM erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, frühzeitig von ähnlichen Projekten in anderen Ländern zu erfahren und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten. Mit im Boot sind Medienunternehmen und Dozierende aus Deutschland (z.B. Wolfgang Blau), Großbritannien (z.B. Alan Rusbridger), Österreich (z.B. Matthias Karmasin und Andy Kaltenbrunner), Spanien (z.B. José García Avilés) oder der Schweiz (z.B. Vinzenz Wyss). Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus diesen Ländern war ich an der Entwicklung des Programms beteiligt und werde auch in diesem Studiengang lehren. Journalisten und andere Mitarbeiter in Medienunternehmen studieren berufsbegleitend. Medienunternehmen können zusammen mit einem studierenden Mitarbeiter Projekte oder Problemstellungen aus dem eigenen Unternehmen in die internationalen Teams einbringen. Der Branchendienst meedia.de hat bereits berichtet; eine Pressemitteilung informiert über Konzept und beteiligte Partner. Interessenten können sich gerne direkt an mich wenden.

Studie zu Transparenz und Vertrauen im Journalismus erschienen

Wie können Journalisten Transparenz gegenüber ihrem Publikum herstellen? Und: Schafft Transparenz tatsächlich mehr Vertrauen? – Transprenz ist zu einem neuen „Buzzword“ geworden und liegt im Trend der digitalen Öffentlichkeit, ist aber nicht eindeutig, sondern widersprüchlich und komplex zu bewerten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die ich zusammen mit Julius Reimer und Studierenden am Institut für Journalistik der TU Dortmund zwischen Oktober 2009 und Juli 2010 durchgeführt habe. Die Forschungsergebnisse sind nun in einem Aufsatz in der Fachzeitschrift Publizistik erschienen. Der Beitrag ist an vielen Unis aus dem Campusnetz heraus kostenlos abrufbar (das Abstract für alle sichtbar). Mehr Infos dazu auch in meinem Lehrbuch-Blog.

Drei Beiträge erschienen: Crossmedia aus verschiedenen Perspektiven

Das Buch “Crossmedia – Wer bleibt auf der Strecke?” bündelt die Vorträge der Medientage Passau vom November 2009. Dem Herausgeberteam um Ralf Hohfeld ist ein Band gelungen, der einen guten Überblick über Theorie und Praxis der aktuellen Entwicklungen im Journalismus rund um den Themenkreis Konvergenz und Crossmedia bietet. Autoren sind Wissenschaftler und Journalisten. In meinem Beitrag “Crossmedialer Journalismus. Eine Analyse redaktioneller Konvergenz” fasse ich alle Studien zu diesem Thema zusammen, an denen ich in den letzten Jahren beteiligt war.

Einen ähnlichen Beitrag – allerdings für ein wissenschaftliches Publikum in Südamerika – habe ich für die Zeitschrift “Comunicacíon y Ciudadanía” geschrieben, die an der Universität Externado de Colombia in Bogotá herausgegeben wird. Der Beitrag ist Dank der Übersetzung von María Ángela Torres im Heft 3/2010 erschienen – unter dem Titel El Periodismo en cambio. Digitalización y convergencia de redacciones en Alemania” (Journalismus im Wandel. Digitalisierung und redaktionelle Konvergenz in Deutschland).

Für das deutsch-russische Handbuch “Journalistische Genres in Deutschland und Russland” (hg. von Alla G. Bespalova, Evgenij A. Kornilov und Horst Pöttker) habe ich einen kleinen Beitrag zum Stichwort “Crossmediale Genres” verfasst. Dort geht es um plattformübergreifendes Story-Telling, das in Redaktionen entwickelt werden muss, die nicht nur in einem Medium veröffentlichen, sondern mehrere Plattformen bedienen. Der Anspruch, nicht alle Medien gleichzeitig und gleichwertig zu bestücken, sondern gemäß den Nutzererwartungen an die jeweilige Plattform, hat zur Folge, dass ein crossmedialer Workflow zwischen den Plattformen angestrebt wird.