Vortrag zu “Audience Engagement” auf der Konferenz “Future of Journalism” in Cardiff

Die Konferenz “Future of Journalism” an der Cardiff University hat sich alle zwei Jahre als der internationale Treffpunkt der Journalismusforscher bewährt. In diesem Jahr steht die Tagung vom 14. bis zum 15. September unter dem Titel “Journalism in a post-truth age?”. Zusammen mit Daniela Kraus und Edith Michaeler (fjum Wien) werde ich zum Thema “Audience Engagement in a Post-Truth Age. What it means and how to learn the activities connected with it” vortragen. Unser Beitrag wurde aus über 300 Einreichungen ausgewählt. Wir verstehen “Audience Engagement” ganzheitlich: hier eine Kurzform unseres Abstracts.

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Interview und Podiumsdiskussion zum investigativen Journalismus

Medientage München: Der Bayerische Rundfunk hat mich zum Thema “Investigativer Journalismus” interviewt (vgl. Video). Die Podiumsdiskussion danach mit Daniel Drepper (Correctiv), Wolfgang Krach (Süddeutsche Zeitung), Verena Nierle und Andrea Kister (beide BR) wird in Radio und TV gesendet: auf B5 aktuell am Sonntag, 30.10., von 11:05 bis 12:00 und auf ARD alpha am Samstag, 5.11., von 22.30 bis 23.30. Audio und Video stehen danach als Podcast zur Verfügung.

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Internationales Symposium zum Journalismuswandel

In dieser Woche treffen sich 27 Journalismusforscher aus acht Ländern zum Symposium “Change in Journalism” im Schloss Herrenhausen in Hannover. Eine Gruppe von sechs Wissenschaftlern hat die Bewilligung zur Finanzierung der kompletten Konferenz von der Volkswagen Stiftung erhalten: Melanie Verhovnik, Isabel Winkler und ich von der Eichstätter Journalistik sowie Cornelia Wolf, Uni Leipzig, und Alexander Godulla und Ralf Hohlfeld, Uni Passau. Wir freuen uns auf eine spannende und intensive Diskussion im kleinen Kreis – abseits der großen, manchmal recht oberflächlichen internationalen Konferenzen.

Das Symposium ist nur für die Teilnehmer – ohne Gäste – bestimmt, aber es wird danach eine Form der Dokumentation auf der Website geben, sodass man die Ergebnisse open access nachlesen kann.

“Policy Paper”: Lokaler Journalismus im digitalen Zeitalter

Bildschirmfoto 2015-03-05 um 09.55.04Die Heinrich Böll Stiftung hat ein „Policy Paper“ eines Vortrags von mir veröffentlicht: In dem Beitrag analysiere ich die Chancen und Gefahren für den lokalen Journalismus, die Auswirkung der Medienentwicklungen auf die kommunale Demokratie sowie die Möglichkeiten, auch vor den Herausforderungen des digitalen Zeitalters eine kritische lokale Öffentlichkeit zu bewahren. Das 17 Seiten lange “Paper” kann kostenlos als pdf, mobi oder epub geladen werden.

Vortrag über „Lokale Medienlandschaft und kommunale Demokratie“ – Folien zum Download

Auf Einladung der Petra Kelly Stiftung war ich am 18. November in Nürnberg und durfte zum Thema „Lokale Medienlandschaft und kommunale Demokratie“ sprechen und anschließend mit Daniel Drepper (Correctiv), Michael Husarek (Nürnberger Nachrichten) und Robin Schenkewitz (Tegernseer Stimme) diskutieren. Meine Folien zum Download.

Podium auf den Medientagen München: Crossmedia

Das “Forum Medienmanagement” stellte am Freitag, 24.10., auf den Medientagen in München die Frage: “Vom Medienunternehmen zum Mediennetzwerk? Erfolgreiche Steuerung in der schönen neuen crossmedialen Welt”. Es ging um crossmediale Medienunternehmen und crossmedialen Journalismus. Ich durfte zusammen mit Harald Greiner (Global Director Professional Services, Holtzbrinck), Birgit Spanner-Ulmer (Produktion- und Technikdirektorin Bayerischer Rundfunk) und Thomas Hess (LMU München) diskutieren. Das ganze Forum kann in einer Audiodatei nachgehört werden (60 Minuten).

Lokaljournalismus: gesellschaftspolitisch relevant?

Die Initiative Lokaljournalimus der Bundeszentrale für politische Bildung lädt in jedem Jahr zum großen „Forum Lokaljournalismus”. Dieses Mal war es beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Ich durfte an der Abschluss-Diskussion am Freitag, 31.1., teilnehmen. Die „Drehscheibe” hat die Diskussion zum Thema „Welche gesellschaftspolitische Relevanz hat Lokaljournalismus heute?“ zusammengefasst.

Beitrag und Vortrag zu Redaktionswandel und “newsroom convergence”

Seit Jahren werden Redaktionen umstrukturiert. Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Veränderungen sind jetzt radikaler als je zuvor. In integrierten Print-Online-Redaktionen löst eine themen- und publikumsorientierte Planung und Produktion die tägliche Zeitungsroutine ab.

Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) und José A. García Avilés (Universidad Miguel Hernández, Elche/Spanien) haben zusammen mit mir eine transnationale Studie zu neuen Entwicklungen der crossmedialen Redaktionsorganisation in den vergangenen zwölf Monaten wiederholt und aktualisiert. Die erste Studie hatte 2007/2008 erstmals Typen von crossmedialen Redaktionen modelliert und anhand von 32 Faktoren beschrieben. Die Studie war auf Konferenzen und Workshops vorgestellt und veröffentlicht worden.

Unsere neuesten Ergebnisse werden wir nächste Woche auf der Konferenz “Future of Journalism” an der Cardiff University vorstellen. Diese für die Journalismusforschung weltweit zentrale Konferenz findet alle zwei Jahre statt. Vor vier Jahren habe ich dort zum Thema Transparenz im Journalismus vorgetragen (das Paper dazu ist inzwischen öffentlich zugänglich).

Eine kurze Zusammenfassung unsere aktuellen Studie zu crossmedialen Redaktionen in Spanien, Österreich und Deutschland habe ich für den Journo-Blog des Standard geschrieben.

Vortrag zu Transparenz im Journalismus

Der 9. Frankfurter Tag des Online-Journalismus thematisiert morgen die Transparenz im Journalismus. Ich darf mit einem Vortrag beginnen und einen Überblick über Möglichkeiten, Chancen und Risiken geben. Wer nicht dabei sein kann: #ftoj13 auf Twitter sowie Liveblog und Video-Livestream auf der Konferenzseite www.ftoj.de. Schon seit mehr als fünf Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema (mit Forschungsprojekten, Vorträgen, Publikationen und Interviews) – und bin immer wieder erstaunt darüber, welche neuen Möglichkeiten genutzt werden. Ich kann in den 40 Minuten gar nicht alles auflisten, sondern muss auswählen, einsortieren, bewerten.

Nachtrag: Die Tagung ist auf der Website sehr gut dokumentiert. Alle Vorträge komplett als Video und alle Folien als pdf.

Nachtrag II (7.6.13): Die Zeitschrift “Zeit Wissen” gibt per Pressemitteilung bekannt, dass die Redaktion ab dem nächsten Heft offen legen will, wie und wo sie recherchiert hat. Sämtliche Quellen sollen genannt werden – entweder in einer Randspalte im Heft oder auf einer ergänzenden Seite auf Zeit online.

Zeitungssterben?

In einem Vortrag im Presseclub Nürnberg am 3. Mai zum “Internationalen Tag der Pressefreiheit” beschäftigte ich mich mit der Frage “Zeitungssterben: Eine Bedrohung für die Demokratie?”. Die dju Mittelfranken hat eine treffende Zusammenfassung veröffentlicht. Auch für eine Publikation der DGPuK schrieb ich zur Frage “Wird es bald keine gedruckte Tageszeitung mehr geben?“.