Interview im Bayerischen Fernsehen: Zum Lesen am Wochenende

BRDas Wochenende soll den Printjournalismus stärken: Spiegel und Focus erscheinen jetzt samstags; die Süddeutsche Zeitung produziert eine opulente Wochenendausgabe. In der Sendung “Einblick” des Bayerischen Fernsehens lief ein Beitrag dazu, für den ich in unserer Bibliothek interviewt wurde (ab 3:13 und ab 5:38). Der Beitrag auf YouTube.

Vortrag über „Lokale Medienlandschaft und kommunale Demokratie“ – Folien zum Download

Auf Einladung der Petra Kelly Stiftung war ich am 18. November in Nürnberg und durfte zum Thema „Lokale Medienlandschaft und kommunale Demokratie“ sprechen und anschließend mit Daniel Drepper (Correctiv), Michael Husarek (Nürnberger Nachrichten) und Robin Schenkewitz (Tegernseer Stimme) diskutieren. Meine Folien zum Download.

Podium auf den Medientagen München: Crossmedia

Das “Forum Medienmanagement” stellte am Freitag, 24.10., auf den Medientagen in München die Frage: “Vom Medienunternehmen zum Mediennetzwerk? Erfolgreiche Steuerung in der schönen neuen crossmedialen Welt”. Es ging um crossmediale Medienunternehmen und crossmedialen Journalismus. Ich durfte zusammen mit Harald Greiner (Global Director Professional Services, Holtzbrinck), Birgit Spanner-Ulmer (Produktion- und Technikdirektorin Bayerischer Rundfunk) und Thomas Hess (LMU München) diskutieren. Das ganze Forum kann in einer Audiodatei nachgehört werden (60 Minuten).

Antrittsvorlesung als Beitrag erschienen: ein reformiertes Leitbild und Programm der Journalistik

Meine überarbeitete Antrittsvorlesung bei der Eichstätter Journalistik im Juli 2012 ist nun “online first” in der Zeitschrift “Publizistik” erschienen. Es geht um den “Entwurf eines reformierten Leitbilds und Programms der Journalistik”. Ich werbe für mehr Kooperationen zwischen der Journalistik-Wissenschaft und der journalistischen Praxis – und kann zahlreiche Beispiele anführen. Ziele und Aufgaben der Journalistik werden nicht mehr nur in einer Theorie und Praxis integrierenden Ausbildung gesehen, sondern auch in einer integrierenden Forschung. Sie erkennt zwar die Systemunterschiede zwischen Wissenschaft und Praxis an, entwickelt, testet und evaluiert aber gerade deshalb Methoden des Transfers, um die Basis für evidenzbasierte strategische Entscheidungen in Redaktionen zu legen. Der Titel des Beitrags: “Transfer empirischer Evidenz”. Download kostenlos in vielen Hochschul-Campus-Netzwerken. Wenn’s nicht geht: Bitte mir eine Mail schreiben.

Lokaljournalismus: gesellschaftspolitisch relevant?

Die Initiative Lokaljournalimus der Bundeszentrale für politische Bildung lädt in jedem Jahr zum großen „Forum Lokaljournalismus”. Dieses Mal war es beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Ich durfte an der Abschluss-Diskussion am Freitag, 31.1., teilnehmen. Die „Drehscheibe” hat die Diskussion zum Thema „Welche gesellschaftspolitische Relevanz hat Lokaljournalismus heute?“ zusammengefasst.

eBook erschienen: „Die Redaktion als Institution der Medienethik“

essentialsDer Verlag Springer VS hat mich gebeten, einen Aufsatz aus dem Jahr 2008 zu aktualisieren, um ihn als eBook neu auflegen zu können: Nun ist der Beitrag in der Reihe „essentials“ erschienen. Das eBook ist in vielen Hochschulnetzwerken kostenlos zu laden (sonst kostet es 4,99 €).

In dem kleinen Buch „Die Redaktion als Institution der Medienethik“ geht es um die Verantwortung von Redaktionen und die zunehmende medienethische Relevanz der Institution Redaktion. In vielen Beispielen werden Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt (z.B. redaktionelle Kodizes, Fehlerkorrekturen, qualitätssichernde Strukturen, transparente Redaktionen z.B. mit Redaktionsblogs, Ombudsmann und Leserbeirat).

Interview: New newsrooms mean more teamwork

DW Akademie’s Steffen Leidel talked to me about what newsrooms look like today and what these changes mean for the journalism of the future: convergence, cross-media teamwork, skills and education of journalists. The Interview is also about our new follow up study on newsroom convergence in international comparison.

Beitrag und Vortrag zu Redaktionswandel und “newsroom convergence”

Seit Jahren werden Redaktionen umstrukturiert. Unsere aktuelle Studie zeigt: Die Veränderungen sind jetzt radikaler als je zuvor. In integrierten Print-Online-Redaktionen löst eine themen- und publikumsorientierte Planung und Produktion die tägliche Zeitungsroutine ab.

Andy Kaltenbrunner (Medienhaus Wien) und José A. García Avilés (Universidad Miguel Hernández, Elche/Spanien) haben zusammen mit mir eine transnationale Studie zu neuen Entwicklungen der crossmedialen Redaktionsorganisation in den vergangenen zwölf Monaten wiederholt und aktualisiert. Die erste Studie hatte 2007/2008 erstmals Typen von crossmedialen Redaktionen modelliert und anhand von 32 Faktoren beschrieben. Die Studie war auf Konferenzen und Workshops vorgestellt und veröffentlicht worden.

Unsere neuesten Ergebnisse werden wir nächste Woche auf der Konferenz “Future of Journalism” an der Cardiff University vorstellen. Diese für die Journalismusforschung weltweit zentrale Konferenz findet alle zwei Jahre statt. Vor vier Jahren habe ich dort zum Thema Transparenz im Journalismus vorgetragen (das Paper dazu ist inzwischen öffentlich zugänglich).

Eine kurze Zusammenfassung unsere aktuellen Studie zu crossmedialen Redaktionen in Spanien, Österreich und Deutschland habe ich für den Journo-Blog des Standard geschrieben.

Vortrag zu Transparenz im Journalismus

Der 9. Frankfurter Tag des Online-Journalismus thematisiert morgen die Transparenz im Journalismus. Ich darf mit einem Vortrag beginnen und einen Überblick über Möglichkeiten, Chancen und Risiken geben. Wer nicht dabei sein kann: #ftoj13 auf Twitter sowie Liveblog und Video-Livestream auf der Konferenzseite www.ftoj.de. Schon seit mehr als fünf Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema (mit Forschungsprojekten, Vorträgen, Publikationen und Interviews) – und bin immer wieder erstaunt darüber, welche neuen Möglichkeiten genutzt werden. Ich kann in den 40 Minuten gar nicht alles auflisten, sondern muss auswählen, einsortieren, bewerten.

Nachtrag: Die Tagung ist auf der Website sehr gut dokumentiert. Alle Vorträge komplett als Video und alle Folien als pdf.

Nachtrag II (7.6.13): Die Zeitschrift “Zeit Wissen” gibt per Pressemitteilung bekannt, dass die Redaktion ab dem nächsten Heft offen legen will, wie und wo sie recherchiert hat. Sämtliche Quellen sollen genannt werden – entweder in einer Randspalte im Heft oder auf einer ergänzenden Seite auf Zeit online.

Interviews zur Krise beim „Spiegel“ und zum Wandel des Investigativ-Journalismus

In einem Interview mit taz-Autor Klaus Raab geht es um die Krise beim „Spiegel“ und crossmediale Strategien (heute auf Seite 3). Für das „Journal am Mittag“ (SWR 2) fragte Moderatorin Tatjana Wagner zudem nach der Entwicklung des Investigativ-Journalismus und dem Platz, den ein politisches Wochenmagazin heute in der Medienlandschaft noch einnehmen kann (als mp3 zum Nachhören, hier zur Sendung).

Nachtrag: Auch die New York Times berichtet.